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TagesAugen · Bildschirmarbeit & Routine Sehtafel 01
Person working at a properly positioned monitor at an office desk
Bildschirmarbeit im Alltag

Wie viel Abstand, Licht und Pausen Ihre Augen wirklich brauchen.

Routine · Guide

Optimierung der Bildschirmarbeit für visuelle Entspannung

Stunden am Monitor belastet das Auge. Diese Seite bündelt die Praxis­schritte — von der Monitor­höhe bis zur 20-20-20 Regel — für mehr visuellen Komfort im Büro­alltag.

20 · 20 · 20 Vorschau

Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf ein Objekt in 20 Fuß Entfernung schauen. Details weiter unten auf dieser Seite.

Warum diese Seite

Der Arbeitsplatz als Augentest

Die Ausgangslage

Die Arbeit am Monitor gehört für Millionen Menschen in Deutschland zum Alltag. Unser visuelles System ist jedoch nicht für das stundenlange Starren auf nahe Objekte in festem Abstand ausgelegt. Die Folge sind müde Augen, ein brennendes Gefühl und nachlassende Konzentration am späten Nachmittag.

Der Ansatz

Diese Seite bietet eine praxisnahe Routine, um den typischen Symptomen von Anspannung im Büro entgegenzuwirken. Kleine Anpassungen der Ergonomie und des Verhaltens — Monitorabstand, Blinzel­frequenz, Beleuchtung — steigern den Arbeits­komfort erheblich, ohne dass teure Ausrüstung erforderlich ist.

Für wen

Dieser Guide richtet sich an Einsteiger und Berufstätige mit intensiver Bildschirm­nutzung. Ob Home-Office oder Großraumbüro in Hamburg: Die Tipps lassen sich an jedem Arbeitsplatz umsetzen und erfordern nur wenige Minuten Vorbereitung. Ergänzt wird die Routine durch Hinweise zu Nährstoffen, die den täglichen Bedarf unterstützen können.

Tafel 02

Der ergonomische Monitor-Check

Die Grundlage für entspanntes Arbeiten ist die korrekte Platzierung Ihres Bildschirms. Stellen Sie sicher, dass der Monitor etwa eine Armlänge von Ihren Augen entfernt steht. Diese Distanz — üblicherweise 50 bis 70 Zentimeter — ermöglicht es dem Auge, auf die Bildschirminhalte zu fokussieren, ohne dass der Ziliarmuskel dauerhaft angespannt bleibt.

Die Blickrichtung sollte leicht nach unten geneigt sein, da dies die Augenlider entspannt und die Oberfläche des Auges vor dem Austrocknen schützt. Ist der Monitor zu hoch positioniert, öffnen sich die Lider weiter, der Tränenfilm verdunstet schneller und die Augen ermüden. Eine falsche Höhe führt außerdem zu Nacken­beschwerden, die die Durchblutung und indirekt das Sehgefühl beeinträchtigen.

  • 01 Monitorabstand: eine Armlänge (ca. 50–70 cm).
  • 02 Oberer Bildschirmrand auf Augen­höhe oder knapp darunter.
  • 03 Blickwinkel 15 bis 20 Grad nach unten auf die Bildschirmmitte.
  • 04 Bei zwei Monitoren den Haupt­bildschirm direkt vor sich platzieren.
Hände stellen einen Monitor auf die ergonomisch korrekte Höhe ein
Abbildung

Eine Armlänge Abstand und eine leichte Neigung nach unten entlasten Augen und Nacken.

Tafel 03

Die 20-20-20 Regel in der Praxis

Blick aus dem Bürofenster in die Ferne zur Entspannung der Augen

Es ist leicht, sich in komplexen Tabellen oder langen E-Mails zu verlieren und dabei die Zeit zu vergessen. Genau hier setzt die 20-20-20 Regel an: Alle 20 Minuten schauen Sie für 20 Sekunden auf ein Objekt, das mindestens 20 Fuß — rund sechs Meter — entfernt liegt.

Diese Pause ist kein Zeitverlust, sondern eine Investition in Ihre Konzentrations­fähigkeit. Indem Sie den Fokus auf ein weit entferntes Objekt richten, erlauben Sie dem Ziliarmuskel, sich vollständig zu lockern. Das ist derselbe Muskel, der bei der Nah­trennstellung dauerhaft arbeitet.

So setzen Sie es um
  • Nutzen Sie Timer-Apps oder die Erinnerungs­funktion Ihres Betriebssystems.
  • Richten Sie den Blick auf das Fenster, einen weit entfernten Punkt im Raum oder einen Gebäudeteil draußen.
  • Blinzeln Sie dabei bewusst ein paar Mal, um den Tränenfilm zu verteilen.
Tafeln 04–05

Blinzeln und Lesen — Gewohnheiten, die der Alltag vergisst

04

Blinzel-Training im Büro

Ein bewusster Lidschlag ist bei der Monitor­arbeit entscheidend. Wir neigen dazu, den Blick starr auf den Bildschirm zu richten, was die Frequenz des Blinzelns drastisch reduziert. Während einer konzentrierten Arbeit am Bildschirm sinkt die Blinzelrate oft auf ein Drittel des normalen Werts.

Versuchen Sie, bei jedem Laden einer neuen Webseite oder nach dem Absenden einer E-Mail bewusst einmal kräftig zu blinzeln. Dies verteilt den Tränenfilm neu und verhindert das typische Brennen am späten Nachmittag. Wer das Blinzeln mit festen Tätigkeits­marken verknüpft, etabliert die Gewohnheit innerhalb weniger Tage.

Ziel: regelmäßiger, vollständiger Lidschlag während der gesamten Bildschirmzeit.
05

Lesepausen und analoge Abwechslung

Verlegen Sie, wenn möglich, das Lesen langer Texte auf Papier oder nutzen Sie E-Ink-Displays, die kein aktives Hintergrund­licht benötigen. Der Kontrast und das fehlende Selbstleuchten reduzieren die Anstrengung des visuellen Systems.

Wenn Sie am PC lesen müssen, vergrößern Sie die Schriftart, um die Anstrengung zu minimieren. Kurze Phasen, in denen Sie die Augen schließen oder kurz vom Platz aufstehen, helfen dem Gehirn und den Augen, die visuellen Informationen besser zu verarbeiten. Schon zwei Minuten Aufstehen alle Stunde wirken spürbar.

Papier und E-Ink als Alternative zum selbstleuchtenden Monitor.
Tafeln 06–07

Licht und Luft — das Umfeld des Auges

06 · Raumbeleuchtung

Vermeiden Sie es, in einem völlig dunklen Raum nur mit der Helligkeit des Monitors zu arbeiten. Die Umgebung sollte hell genug sein, damit der Kontrast zum Bildschirm nicht zu extrem ausfällt. Ist der Raum zu dunkel, muss die Pupille ständig zwischen dem hellen Bildschirm und der dunklen Umgebung nachjustieren — eine ständige Belastung.

Achten Sie auf Blendungen durch Fenster oder Decken­leuchten, die sich im Glas spiegeln könnten. Positionieren Sie den Monitor seitlich zu Fenstern, nicht direkt davor oder dahinter. Matte Display­schutz­folien können in hellen Büros, etwa in Hamburg oder Berlin, eine hilfreiche Ergänzung sein, wenn sich Spiegelungen nicht vollständig vermeiden lassen.

07 · Luftfeuchtigkeit

Besonders in den Winter­monaten ist die Luft in deutschen Büros durch Heizungen extrem trocken.relative Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent ist keine Seltenheit. Dies entzieht dem Auge Feuchtigkeit und führt zu Reizungen, Brennen und einem Fremd­körper­gefühl.

Stellen Sie kleine Wasser­schalen auf die Heizung oder nutzen Sie Raum­befeuchter, um eine relative Feuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent zu erreichen. Auch regelmäßiges Stoßlüften — drei bis fünf Minuten bei weit geöffneten Fenstern — hilft, die Luft­qualität zu verbessern und die Augen zu entlasten. Eine Wasser­flasche am Arbeitsplatz sorgt außerdem für die interne Hydration, die den Tränenfilm unterstützt.

Tafel 08

Blaulichtfilter und Software-Einstellungen

Moderne Betriebssysteme bieten integrierte Nacht­modi oder Blaulichtfilter an. Diese reduzieren die kurzwelligen blauen Lichtanteile, die besonders in den Abend­stunden als anstrengend empfunden werden. Die Wirkung auf die Netzhaut wird noch erforscht; viele Nutzer berichten jedoch von einem subjektiv angenehmeren Seherlebnis bei wärmeren Farbtönen.

Experimentieren Sie mit den Einstellungen, um Ihre persönliche Komfortzone zu finden. Eine automatische Aktivierung in den späten Nachmittags­stunden ist ein guter Kompromiss: Der Bildschirm wird allmählich wärmer, ohne dass Sie manuell eingreifen müssen. Auch das Smartphone profitiert von dieser Einstellung, besonders wenn Sie abends noch Nachrichten lesen oder Dokumente prüfen.

Checkliste Software
  • · Nachtmodus im Betriebssystem aktivieren (Windows: Nachtfarbe, macOS: Night Shift).
  • · Helligkeit an die Raum­beleuchtung anpassen — nicht zu hell, nicht zu dunkel.
  • · Bei Smartphones den Abend­modus ab Sonnenuntergang einschalten.
  • · Kontrast und Schriftgröße so groß wie angenehm einstellen.
Tafel 09

Aktive Augenübungen zwischendurch

Kleine Bewegungs­übungen können die Durchblutung der Augen­muskulatur fördern und einseitige Starre auflösen. Diese Übungen dauern nur wenige Sekunden und lassen sich unauffällig während eines Telefonats oder beim Warten auf eine Datei durchführen.

Übung A

Kreisbewegung

Rollen Sie die Augen bei geschlossenen Lidern sanft im Kreis — zuerst langsam nach rechts oben, dann nach unten und zurück. Drei Umdrehungen pro Richtung lockern die äußere Augen­muskulatur und beugen Starre vor.

Übung B

Fokuswechsel

Halten Sie einen Finger im Abstand von etwa 30 Zentimetern vor das Gesicht und fokussieren Sie ihn für drei Sekunden. Schauen Sie dann auf ein weit entferntes Objekt und fokussieren Sie dieses. Wechseln Sie fünfmal hin und her.

Übung C

Oben-Unten

Schauen Sie abwechselnd nach ganz oben und ganz unten, ohne den Kopf zu bewegen. Sechs Wiederholungen trainieren die senkrechte Muskulatur und helfen, einseitige Belastungen auszugleichen, die bei festem Monitor­blick entstehen.

Nährstoffreiche Lebensmittel auf einer matten Oberfläche unter Tageslicht
Ergänzung der Routine

Nährstoffe, die den Alltag begleiten

Lutein und Zeaxanthin kommen natürlich in der Netzhaut vor und sind als Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung bekannt. Omega-3-Fettsäuren und verschiedene Antioxidantien ergänzen das Spektrum. Wer diese Nährstoffe nicht regelmäßig über die Nahrung aufnimmt, kann auf Nahrungs­ergänzungs­mittel in Form von Kapseln zurückgreifen.

Versand innerhalb Deutschlands

Bequem bestellen — Zahlung per Nachnahme

Nahrungs­ergänzungs­mittel, die Sie über unseren Nährstoff-Bereich bestellen, liefern wir per Versand innerhalb Deutschlands. Als Zahlungsmethode bieten wir Nachnahme an: Sie bezahlen bequem bei Erhalt der Lieferung direkt beim Zusteller. So erhalten Sie Ihre Kapseln, ohne im Voraus überweisen zu müssen.

Hinweis: Die hier beschriebenen Nährstoffe sind Nahrungs­ergänzungs­mittel und ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Sie sind kein Arzneimittel und nicht zur Behandlung von Erkrankungen bestimmt. Bei anhaltenden Augen­beschwerden wenden Sie sich bitte an eine augenärztliche Praxis oder einen Optiker.

Kontakt für Fragen

Adresse

Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg, Deutschland

Telefon

+49 40 32045846

Öffnungszeiten

Mo–Fr: 9:00–18:00 Uhr

Zusammenfassung

Eine Routine, die am Arbeitsplatz funktioniert

Die einzelnen Tafeln dieser Seite ergeben zusammen eine Tages­routine: Sie beginnt mit dem ergonomischen Monitor-Check, setzt sich über die 20-20-20 Regel und das Blinzel-Training fort und endet mit den Abend­gewohnheiten rund um Beleuchtung und Blaulicht. Kein Schritt ist aufwendig — die Wirkung entsteht durch die Wiederholung.